Helfen & Heilen              Inge Seefeldt-Podeyn
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Lebenshilfe

durch

Kartenlegen

 

 

Aberglaube

oder

versunkenes Weistum ?

 

Das Sehnen, Kommendes zu erschauen, des Schicksals Ratschlüsse zu erforschen, stand wohl schon an der Menschheit Wiege - und wer weiss sich seither davon frei ?

In Urwelttagen befragte der Ahn "Dämonien" und "Götter" und wir Heutigen stehen ihm in dieser Hinsicht nicht nach, wenngleich wir es nicht wahrhaben wollen und die Mittel belächeln, derer sich der abergläubische Zeigenosse bedient.

Unzählige Systeme der Mantik, der Voraussage, entstanden im Laufe der Menschheitsentwicklung.

 

Die ältesten, mythenumwobenen Karten entstammen wahrscheinlich dem Dunkel ägyptischer Tempelhallen. Allem Anschein nach sind die heute gebräuchlichen 32 französischen Skatkarten die verwilderten Abkömmlinge der kleinen Arkanas des uralten heiligen Tarot, das eingeteilt wird in die 22 grossen und 56 kleinen Arkanas.

 

Ewig unbeantwortet dürfte die Frage bleiben, wann zum ersten Male der Mensch aus Kartenbildern die Zukunft gelesen hat. Müssig sind alle Spekulationen. Möglich, dass der Abendländer Zigeunern das Geheimnis der Kartenlegekunst abgelauscht habe, die ja heute noch hierin den Ruf der Meisterschaft geniessen. Historisch ist nichts Überzeugendes nachzuweisen.

Die erste grosse Karten-Pythia, die es verstanden hatte, die Aufmerksamkeit weitester und allerhöchster Kreise auf sich zu lenken, deren Ruhm noch heute lebendig ist, war zweifellos die 1772 zu Alencon in Frankreich geborene Marie Anne Lenormand. Madame Lenormand war für ihre Zeit ein Begriff. Die höchsten Persönlichkeiten befanden sich unter ihren Klienten. Als am 25. Juni 1843 Marie Anne Lenormand diese Welt verlassen musste, ging wohl eine der seltsamsten Frauen dahin, die der rationalistischen Vernunft zum Hohn, Hamlets Worte genial bestätigte, dass es wirklich Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, vor der alle Schulweisheit erbärmlich zuschanden wird... Simple Kartenblättchen spotten dem Raum-Zeit-Gesetz und lassen die Existenz einer Dimension des Überräumlich-Überzeitlichen ahnen, ja machen sich geradezu zur Gewissheit ...            (Auszüge aus "Die Kunst, Karten zu legen" von K. Spiesberger, erschienen 1954)

 

Seit über 20 Jahren fasziniert mich die Kunst des Kartenlegens und was alles möglich ist, aus den Karten zu erfahren. Mir ist es wichtig zu erklären, dass meiner Meinung nach nichts "festgeschrieben" ist. Die Karten zeigen die momentane Situation, die Vergangenheit, immer wiederkehrende Begebenheiten, wenn wir diese nicht endlich verändern  und eine eventuelle Zukunft, wie sie sein könnte. Unser Schicksal haben wir jedoch stets selbst in der Hand.

 

Am aussagekräftigsten sind für mich die Lenormond-Karten und ich verstehe das Kartenlegen als grosse Lebenshilfe. "Werde ich eine Beziehung haben, wie wird diese Beziehung sein, wie geht es finanziell weiter, wie geht es mit meinem Beruf weiter, wie kann ich die Probleme x y z lösen? Die Karten zeigen eine Möglichkeit auf und für jeden ist es möglich, seinem Leben eine neue Richtung zu geben.

 

Professionell, seriös und mit grösstem Respekt !